Tu was für dich

Tu was für dich

Der Mercedes-Benz BKK Podcast

Transkript

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00:00:02:

00:00:10: Ja, herzlich willkommen gerade dir ganz persönlich.

00:00:13: Ich musste neulich sehr schmunzeln weil eine Freundin erzählte dass ihr neunjähriger Sohn im Auto plötzlich traurig wurde und gesagt hat Mama mit achtzehn muss ich ja ausziehen in einer eigene Wohnung.

00:00:27: Könnt die mir da helfen?

00:00:28: Ich weiß noch gar nicht, wie das geht.

00:00:31: Das ist süß, Lisa!

00:00:32: Guten Tag!

00:00:33: Hallo!

00:00:33: Ja, das ist tatsächlich sehr süß...

00:00:35: Wie stelle ich gleich vor?

00:00:36: Ich wollte nur sagen irgendwann ist man dann achtzehn oder zwanzig oder zweinzwanzig und fühlt sich genau so wieder.

00:00:42: neunjährige Ben.

00:00:44: Erster Job Neue Stadt, eigene Wohnung.

00:00:47: Die Küche riecht noch nach.

00:00:49: Karton ist nicht alles ausgepackt.

00:00:51: Du brauchst für den Arbeitsweg das Navi in den ersten Tagen Bei den Mails überlegst du.

00:00:56: soll ich jetzt schon so ein bisschen souverän tun oder gebe ich zu?

00:00:59: Ich bin hier neu und der Anfänger Und dann kommt der ganze private Kram.

00:01:03: also aus einer Beziehung wird eine Fernbeziehung.

00:01:06: Freundinnen und Freunde lassen sich nur noch über komplizierte Verabredung und weitere Wege treffen.

00:01:11: Die Familie sagt, melde dich doch mal häufiger!

00:01:14: Und du denkst ja gerne alles aber ich such grad noch mein Leben.

00:01:18: Das ist unser Thema also dieser Staat ins Arbeitsleben der aufregend sein kann, der groß und frei sein kann aber eben auch ganz schön viel manchmal.

00:01:27: Ich bin Tobias Häusler, Fernsehmoderator, Radiomoderator in vielen Bereichen der Gesundheit und Prävention unterwegs.

00:01:34: Und ich möchte heute herausfinden ja wie bleibst du gelassen?

00:01:37: Wie findest Du Deinen neuen Rhythmus in diesem neuen Lebensabschnitt?

00:01:41: Und sie wird uns helfen!

00:01:42: Die Psychologische Psychotherapeutin hat leer Lernen- und Trainingspsychologie studiert außerdem Psychologie im Bachelor und Master also ganz viel Psyche.

00:01:52: Herzlich Willkommen Lisa Christ.

00:01:55: Hallo zusammen, hallo Tobias!

00:01:56: Schön dass ich da sein kann.

00:01:57: Ich freue mich.

00:01:58: Kennst du das Gefühl noch?

00:02:00: Also tatsächlich ja und ich habe solche Gefühle manchmal auch heute noch aber ich kann mich da schon noch daran erinnern.

00:02:07: es ist zwar schon eine Weile her aber ich hab's noch gut im Gefühl gespeichert.

00:02:11: Ja... Es gibt aber auch die guten Gefühlen.

00:02:13: nimmt dieses Gefühl der neuen Freiheit so lange aufbleiben zu können wie man will und soll?

00:02:18: ich erinnere mich auch daran

00:02:19: Auf jeden Fall

00:02:20: Klar.

00:02:21: Auf Instagram sieht das immer nach großer Freiheit aus, nach Cappuccino in der Altbauwohnung und so.

00:02:27: Und in Wirklichkeit frage ich mich was brauchen die jetzt eigentlich für eine Versicherung?

00:02:31: Wo krieg ich die Zugänge her für die IT im neuen Job?

00:02:34: Warum fühlt sich dieser Staat ins Arbeitsleben so überwältigend an?

00:02:38: Ja, ich glaube weil im Grunde ist alles neu was eigentlich neu sein kann.

00:02:43: Also ich habe gestern Tweet gelesen von der Schülerin die jetzt schon über zehn Jahre alt aber der hat noch irgendwie gar nicht an Aktualität verloren.

00:02:49: Der hieß nämlich ich bin achtzehn Jahre alt hab keine Ahnung von Steuermiet und Versicherung Aber ich kann eine Gedichtinterpretation in vier Sprachen schreiben Und ich finde das trifft ziemlich genau.

00:02:59: ne du hast alles Alt gewohnte alle alten Strukturen Alles das was dir Sicherheit gegeben hat Dein häusliches Umfeld, deinen Lebensmittelpunkt der Ort an dem du lebst.

00:03:09: Alles möglicherweise verändert sich und alles war noch nie da.

00:03:13: Und das sind Dinge die wir in der Schule nicht lernen und dann auf einmal können sollen.

00:03:18: Das heupert häufig und es darf auch heupern.

00:03:21: Das Gehirn ist halt im Dauerscan.

00:03:23: Alles ist neu.

00:03:24: Wo's was wärs wäre?

00:03:26: Wie komme ich eigentlich zur Bahn?

00:03:27: Wie war das eigentlich nochmal?

00:03:29: Wie lange brauche ich zum Arbeiten?

00:03:31: Bekomme mich dahin und wo gehe ich eigentlich zum Edeka

00:03:33: einkaufen?".

00:03:34: Ich habe alles noch nie gemacht.

00:03:37: Und dann willst du ja gleichzeitig eben nicht wirken wie der frisch eingeschulte fünfjährige, sondern du willst ja auch zeigen was du kannst.

00:03:45: Du willst dich ja auch einbringen?

00:03:47: Ist das auch ein Teil des Drucks dass ich eigentlich schon möglichst professionell wirken will?

00:03:52: Da kommen viele Sachen zusammen.

00:03:53: Du wirst dir selber vielleicht deine eigenen Erwartungen enttäuschen aber vielleicht auch die deiner Eltern nicht, wenn die z.B.

00:04:01: da irgendwie die Mieten im neuen Lebensabschnitt finanzieren und die Erwartungen in der Kultur, in einem Unternehmen von Kollegen – das sind viele, viele Erwartung von Innen- und von Außen, von unterschiedlichen Erwartungsträgern.

00:04:14: Und das macht manchmal schon ganz schön Stress!

00:04:17: Wir benutzen heute das Wort Resilienz so.

00:04:20: Deutet jeder anders?

00:04:21: Ist auch ein bisschen Buzzword geworden.

00:04:24: Was bedeutet Resilience beim Berufseinstieg?

00:04:26: Ganz konkret.

00:04:28: Resilienz ist ja quasi der Gegenpart zu Stress.

00:04:33: Das ist die psychische Widerstandsfähigkeit und das sozusagen wie so ein Schutzfaktor für uns, den man erlernen kann.

00:04:40: Resilience im Beruf bedeutet eben nicht dass wir Dinge nicht mehr blöd finden, die Blödsinn oder dass alles an uns wie in so einer Teflonpfanne abperlt und uns nicht mehr berührt.

00:04:51: Darum geht es nicht, sondern ist eher eine Haltungsfrage ob ich wenn ich da ankomme und zum Beispiel eine neue Aufgabe die ich noch nie gemacht habe bekommen.

00:05:00: Und die nicht gleich lösen kann dass sich so eine Haltung entwickeln kann von wie hey ich probiere das mal aus ich frag dann mal nach Ich groove mich da irgendwie ein oder ich hole mir vielleicht auch Hilfe wenn ich noch nicht weiß wie's geht Wenn ich in der zweiten Woche eine Aufgabe versammle, dass sich dann nächstes Tag ... Boah!

00:05:16: Ich bin eigentlich hier gar nicht geeignet für diesen Job.

00:05:19: Sondern eine Haltung lernen kann hinzu... Hey, da kann ich was draus lernen?

00:05:24: Ich versuche es beim nächsten Mal noch mal anders.

00:05:26: Das ist die Resilienz am Arbeitsplatz.

00:05:29: Berührbar, doof wird Dinge auch doof finden.

00:05:32: aber eine Haltung zu entwickeln, dran zu bleiben Hilfe zu holen mitgestalten zu können Ist

00:05:38: ja auch so ein bisschen wie in einer neuen Beziehung.

00:05:41: Da rate ich ja auch Freundinnen und Freunden immer dazu, wenn du ein schräges Hobby hast oder wenn du gerne jedes Jahr mit deinen Kumpels Wochenende allein weg bist dann erwähnt das früh!

00:05:52: Ja, also setze auch Grenzen beispielsweise früh auch mal üben.

00:05:56: Nein zu sagen muss ja nicht am ersten Tag sein.

00:05:58: aber weißt du was?

00:05:58: ich meine dass ich nicht so allem am Anfang sage?

00:06:01: Ja mache Ich und noch eine Aufgabe und noch ein Gespräch und noch einen Projekt mach ich jetzt erst mal.

00:06:05: zeigen was man drauf hat Und die grenzen nachträglich einzuziehen das ist auch schwierig

00:06:10: Das ist super schwer.

00:06:11: vor allem wird ja oft grenzt und nein sagen mit So einer Gefahr für Ablehnung irgendwie auch assoziiert.

00:06:16: Aber was Du ansprichst ist total wichtig dass wir lernen unsere Ressourcen auch im Blick zu behalten immer mal wieder mit uns einzuchecken und dann zu gucken, wo muss ich mich vielleicht auch abgrenzen?

00:06:25: Weil ich den Energiepegel im Moment noch nicht mitbringe.

00:06:28: Und du versaust ja auch deinen eigenen Standard wenn du von vornherein hingehst Und dann liegt alles auf deinem Teller und dann kommt im Nachhinein die Überforderungsgefühle.

00:06:39: Deswegen ist es ein ganz wichtiges Learning, genau was du sagst ja!

00:06:42: Was hilft doch so?

00:06:43: Ich glaube wir haben sehr viele Bilder schon in dieser Folge verwendet aber das ist wie ein Handy nach dem Update.

00:06:51: Die Symbole liegen woanders sehen ein bisschen anders aus.

00:06:54: Aber eigentlich funktioniert ja alles noch.

00:06:55: man kennt sich ja aus, man verliert uns ein bisschen Vertrauen in sich.

00:06:59: Gerade weil am Anfang ja so die Routinen fehlen, kann es hilfreich sein sich kleine eigene Routine zu schaffen.

00:07:07: Und wenn die natürlich im Job noch nicht gegeben sind, dann ist der beste Ort oder die beste Möglichkeit dasselbe zu machen, nämlich meistens morgens vor dem Aufstehen.

00:07:15: Also man kann zum Beispiel sich einfach zu Hause einen Klienten, der steht morgens mal auf und stellt sich drei Minuten ans Fenster, atmet tief durch und fragt sich einfach welche Haltung will ich heute für den Tag einnehmen?

00:07:27: Was brauche ich damit ich heute einen guten Tag habe?

00:07:30: Oder eine andere Klientin, die hat mir erzählt, wenn ich am Job schon nix schaffe, am Anfang kann ich abends nach Hause kommen auf mein gemachtes Bett schauen.

00:07:37: Also die macht jeden Morgen ihr Bett ordentlich, ja?

00:07:40: Und das sind so Möglichkeiten sich kleine Routinen fünf bis sechs Minuten reichen oder auch mal hinzusetzen und ein bisschen zu journaln.

00:07:48: wie geht es mir gerade?

00:07:50: was geben wir für Gedanken durch den Kopf dass das einen festen Rahmen hat um uns den Start in diese ganzen noch nicht gegebenen Routine und Unsicherheiten zu erleichtern?

00:07:59: sowas kann helfen aber ich kann mich natürlich auch am Arbeitsplatz kleine Sicherheiten schaffen kleine kleine Pausen einplanen, Unterstützung suchen mit Kollegen.

00:08:10: Das ist doch eine Frage gleich die ich habe ja?

00:08:12: Ja!

00:08:13: Also abgesehen davon das seitdem du Johnnelst und mit dir selbst eincheckst... Ist dem Beweis erbracht dass du wirklich Psychologin

00:08:20: bist?!

00:08:22: Das musste einmal fallen.

00:08:24: Aber wie viele Fragen darf ich denn stellen?

00:08:26: Wie oft darf ich so der Newbie

00:08:28: sein?".

00:08:51: viel und wichtig natürlich auch mal sich reinzuwagen und milde mit sich zu sein, vielleicht auch mal Fehler zu machen und zuzulassen.

00:08:58: Das ist ja okay, es auch mal auszuprobieren wenn ich was nicht weiß und nicht erst hundertprozentige Sicherheit brauche.

00:09:05: Ja das ist ja auch ein Teil vom Learning.

00:09:07: Ich

00:09:07: mag den Gedanken auch dass diese jungen Leute wir dürfen beide jetzt mittlerweile von jungen Leuten sprechen die ja auch Skills mitbringen die wir nicht mehr so drauf haben.

00:09:16: das heißt sie müssen nicht nur um Hilfe bitten sondern Sie können auch selbst Unterstützung anbieten, digitale Fähigkeiten in Social Media.

00:09:23: Keine Ahnung oder einfach mal so Prozesse beobachten und vielleicht mal was vorschlagen?

00:09:28: Ist das auch eine Stärkung der Resilienz?

00:09:30: wenn ich merke Ich bin nicht nur Bittsteller!

00:09:32: Ich kann noch etwas beitragen.

00:09:33: Ja auf jeden Fall.

00:09:35: du hast zwei Dinge genannt die ich finde spannend finde.

00:09:37: zum einen Die Fähigkeit von jungen Leuten beobachte genau wie Du auch die sind irgendwie also den fels leichter schon Hilfe zu suchen aus sich zur offenbaren.

00:09:45: die selbst reflektionsfähigkeit ist oftmals größer.

00:09:47: das finde ich total beeindruckend richtig cool.

00:09:50: Und was du aussagst, ist aber dieses Selbstwirksamsein.

00:09:54: Also das sind ganz wichtige Residenzfaktoren.

00:09:56: auch zu sagen wo kann ich wirksam werden?

00:09:59: Wo kann ich meine Stärken einbringen?

00:10:01: also der Fokus darauf zu halten den darauf zu halten wo ich Dinge beeinflussen kann selber in der Verantwortung in der Kontrolle habe.

00:10:10: Das nicht mich da drauf zu konzentrieren was ich als Nichtkontrollieren kann sondern eben den Fokus darüber zu halten wo ich wirken kann, ist ein ganz wichtiger Reziensfaktor.

00:10:19: In der ersten Woche überall Verbessungsvorschläge wäre wahrscheinlich auch der Fall zu tipen.

00:10:22: aber ich verstehe was du meinst.

00:10:26: Modernes Aber auch gefährliches Thema sind natürlich diese Vergleiche.

00:10:31: Man sieht das bei Social Media.

00:10:32: die starten ihren Traumjob endlich frei jeden Morgen mal joggen.

00:10:36: Meal Prep ist doch ne Wohnung mit Balkon so dass es um meine Me Time.

00:10:40: Ich sehe sie da schon sitzen und über die Dächer der Stadt schauen.

00:10:44: in Wirklichkeit sitzt du zwischen den Kartons und es gibt jeden Tag, bei mir war's so, Nudeln mit Pesto.

00:10:50: Und keine schicken Netzwerkevents am Abend!

00:10:53: Was machen solche Vergleiche mit uns?

00:10:55: Ja also das ist tatsächlich ein Mark-und Gehirnvergleich und wir machen das irgendwie ganz gerne und leider auch in die Richtung wo es uns da meistens nicht so gut tut nämlich wir vergleichen häufig nach oben anstatt nach unten und für das Selbstwertgefühl eigentlich nicht so günstig bietet es einen riesen Vergleichspotenzial.

00:11:15: Da postet keiner, dass er die ersten zwei Wochen lang dauerhaft müde war und sich eigentlich abends nichts mehr aufwaffen konnte, ständig Dinge vergisst, weil einfach alles so viel auf einen einbrasselt.

00:11:24: Deswegen rate ich das tatsächlich wenn man sich dann bisschen was Gutes tun will, einfach auch zu einer reduzierteren Benutzung, das so ein bisschen runterzuschrauben, auch zu gucken wem folge ich eigentlich?

00:11:35: also noch mal durchzugucken aber vor allen Dingen weniger zu nutzen, dass wir nicht in diese Vergleichsfalle tappen.

00:11:42: passiert ist, dass wir denken es ist eine Entspannungsquelle und können uns da irgendwie mit Datteln ablenken.

00:11:47: Aber in der Regel fühlt man sich danach eigentlich nur leer oder noch gestresster aber wenig erholt ja deswegen.

00:11:55: das ist ein ganz wichtiger Aspekt und möglichst wenig kann für den Anfang bis ich da richtig gesettelt mit mir bin einfach hilfreich sein.

00:12:04: Kannst du schon mit dir auch eine Hilfe sein?

00:12:07: Ja, definitiv.

00:12:09: Zum einen aus diesem Ablenkungsaspekt aber schon auch weil ich bin ja auch zum Beispiel connectet mit Leuten die mir Kraft geben, die mir halt geben und die vielleicht nicht um mich habe.

00:12:20: Mit denen kann ich connected bleiben und das Gefühl von Verbindungen im sozialen Netzwerk zu sein ist ein ganz wichtiges was wir brauchen für unsere Ruhe befinden.

00:12:28: also dafür ist natürlich eine totale Quelle.

00:12:31: So, und jetzt gehe ich mal so die ersten ein zwei Wochen dahin.

00:12:35: Nach der dritten Woche kenne ich schon diese eine Frau den einen Kollegen, dem ich lieber aus dem Weg gehe.

00:12:42: Und ich merke plötzlich... Das ist nicht dramatisch aber ich schlafe schlechter!

00:12:46: Ich bin vielleicht schneller gereizt.

00:12:47: Ich komme da nicht richtig an.

00:12:49: was wäre der erste Schritt bevor es wirklich

00:12:52: kippt?

00:12:53: Wichtig ist mir zu sagen, dass so Häufrigkeiten am Anfang normal sein können und das ich da mir wünschen würde.

00:13:01: dass wir mehr innehalten und auch uns ein bisschen mit selbst Mitgefühl begegnen können.

00:13:05: Erst mal zu uns selber eine Haltung haben, zu sagen hey das ist auch okay.

00:13:09: ich merke gerade mir geht es nicht so gut.

00:13:11: Ich nehme das wahr, ich nehme das auch ernst aber ich habe auch Mitgefühlen mit mir Und hab' nicht zu einer Haltung von ne jetzt nicht mal das kriege ich irgendwie auf die Kette dann kann ich's ja gleich sein lassen.

00:13:20: Das war so das erste.

00:13:21: und dann eben zu gucken was hat mir vielleicht auch in früheren Stressphasen Auch da Abi-Phase eine Abschlussphase vielleicht schon Mal geholfen?

00:13:28: Kann ich davon ein bisschen etwas wieder reaktivieren?

00:13:31: Und wenn innerlich alles sich dreht oder alles rast, dann empfehle ich gerne tatsächlich im Äußeren ein bisschen langsamer zu werden.

00:13:38: Also wenn die sonst zur U-Bahn hechte und in drei Sekunden da bin, dann wäre hier zum Beispiel die Übung, die Schritte kleiner zu machen und vielleicht mal vorzunehmen eine Minute zur Bahn zu brauchen.

00:13:49: also wirklich motorisch langsame zu werden, sich langsam den Kaffee das Glas zu nehmen ist ein bisschen komisch.

00:13:57: aber das hilft dem Gehirn so Feedback-Schleife über den Körper zu geben und sagen, hey es ist alles okay.

00:14:03: Du bist nicht auf der Flucht du darfst ein bisschen langsamer machen also ganz wirklich langsam machen.

00:14:09: Also wie sich im Spiegel anlächeln und irgendwann dann selbst so glauben man sei gut gelaunt.

00:14:12: Daher verstehe ich.

00:14:14: Genau!

00:14:14: Und was auch ein großer Tipp ist finde ich das er einfach umzusetzen ist.

00:14:19: Menschen die in Veränderungsphasen sind oder in Krisen geraten können weil's ja doch eine Schwellensituation ist die einfach eine gewisse Risiko mit sich bringt durch diese vielen Veränderungen auch schlechter werden kann, ist mehr Wasser zu trinken.

00:14:32: Also wirklich mehr Wasser zutrinken.

00:14:35: Litermehr sage ich immer weil der Körper biologisch bedingt drei Wege hat Stresshormone abzubauen jetzt eine Zeit beim Schlafen das andere ist über die Bewegung und das dritte ist eben über die Toilette.

00:14:48: und es heißt alles was wir An Resilienzwasser trinken ist ein praktisches Invest in unsere Gesundheit.

00:14:55: Das mag ich sehr, selbst mit Gefühl.

00:14:57: Resilientwassertrinken und schön langsam zur Bahnlauchung!

00:15:01: Ich habe schon viel gehört aber das sind ganz neue Impulse.

00:15:04: vielen Dank Elisa.

00:15:05: also Resilience Wasser is mir neu, das merke ich mir sehr gerne und es muss auch nicht vom Mond beschienen sein wie das was die Sängerin Nena immer trinkt.

00:15:13: Du meinst das normale Wasser?

00:15:15: Ja ich sage auch immer extra Wasser trinken Weil früher habe ich immer gesagt, einfach trinken Sie einfach mehr.

00:15:21: Und dann hieß es irgendwie ja die Christi erzählt jetzt hier Ich darf mehr trinken und da kam's schon zum ein oder anderen Missverständnis.

00:15:26: Deswegen genau Wasser.

00:15:28: Tee ist erlaubt kein Alkohol keine Cola so

00:15:32: Genau Wann merke ich?

00:15:35: Das ist nicht mehr der normale Stress des Anfangs Da hilft auch kein zweiter Liter Resilienzwasser.

00:15:40: Es gibt Wahnsignale Die ich ernst nehmen sollte und Nicht weiter abwarten.

00:15:44: welche wären das und was tue ich

00:15:45: denn?

00:15:46: Der Klassiker ist tatsächlich eben so dauerhafte Schlafprobleme, überdauernd Einschlafe oder Durchschlafstörungen.

00:15:52: Auch wenn ich merke dass sich irgendwie gereizte Reagier- oder vielleicht auch so ein Rückzugsverhalten zeige mich Dinge nicht mehr so interessieren die mich vielleicht früher, wo ich es kenne dass das mich eigentlich interessiert hat.

00:16:03: Ich mich da so ein bisschen nicht mehr bei meinen lieben Mail der das könnten so ganz typische häufige Warnsignale sein.

00:16:09: und eben auch da mein Appell oder meine Bitte sich nichts zu schämen ja das ist völlig okay es kann jeden auch treffen nehmt es ernst holt euch da Unterstützung.

00:16:19: Und die typischen Anlaufstellen sind natürlich häufig und im besten Fall bei der Betriebsarzt, wenn es einen gibt oder eben auch eine hausärztliche Praxis.

00:16:26: Telefonseelsorge, psychologische Beratungsstellen aber zum Beispiel eben auch so Infoangebote von der BKK können Dinge sein, die mir erst mal wo ich erstmal so andocken kann im ersten Schritt

00:16:38: Das ist glaube ich mit die wichtigste Botschaft wir nehmen da die Scham raus Helden holen sich Hilfe.

00:16:44: Unbedingt, vor allem wenn ich merke, ich leide, wenn ich sage, ich habe da kein Problem damit jetzt mal kurz ein bisschen schlechter Schlafzweibung egal.

00:16:51: aber wenn ihr merkt ihr leidet dann ist es schon echt ein Signal sich der Unterstützung zu uns gibt.

00:16:56: Unterstützung da draußen Resilienz sind viele kleine gesundheitliche Schritte.

00:17:01: Es ist nicht die eine Sache, es ist eine Entscheidung für viele kleine gesunde Sachen wo ihr da üben könnt.

00:17:07: Wir haben viel gelernt in diesen wenigen Minuten.

00:17:09: also der Staat ins arbeitsleben der darf wackeln.

00:17:13: Eine neue Stadt darf sich fremd anfühlen man darf Fehler machen und fragen stellen Man darf auch mal Tipps geben man darf auch müde sein und heim wir haben und ist trotzdem auf einem guten Weg.

00:17:23: Wenn man einen Liter Wasser mehr, ich will dich nicht ärgern.

00:17:25: Ich hab Verstanden

00:17:26: wo es geht.

00:17:28: Man kann trotzdem auf einem sehr guten Weg sein...

00:17:30: Deinem Wettmachen und mehr Wasser trinken!

00:17:34: Wenn du mehr wissen möchtest zu diesem Thema, wir haben einen Webcast mit Lisa Christ.

00:17:38: Kannst dich anmelden wie immer auf der Kampagnenseite.

00:17:41: da findest du auch viele weitere Informationen zur Präventionsangeboten Übungen.

00:17:45: es gibt so viel für dein seelisches Immunsystem ganz unabhängig davon ob Du gerade in den Beruf startest oder schon lange dabei bist.

00:17:51: Teilweise die Stelle wechselt's!

00:17:53: Die Probleme sind im Menschen ja dann egal in welchem Alter immer sehr ähnlich.

00:17:57: Lisa Christ Psychologische Psychotherapeutin Danke für deine Zeit und deine vielen frischen Gedanken.

00:18:03: Danke schön, es war sehr schön.

00:18:07: Das war eine weitere Folge von Tu Was Für Dich der Podcast von Mercedes-Benz BKK und Health & Safety.

Über diesen Podcast

Im Grunde wissen wir sehr genau, was uns guttut – und was nicht. Meist sind es ganz einfache Dinge, die uns dabei helfen, gesund und fit zu sein: regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf und Erholung, ein ausgewogener Speiseplan, soziale und kollegiale Beziehungen, gute Gespräche…Doch manchmal stehen wir uns selbst im Weg, diese Dinge auch umzusetzen. Unsere Podcast-Reihe gibt alltagstaugliche Tipps, wie wir uns selbst etwas Gutes tun können. Die Methoden eignen sich sowohl für das private wie für das berufliche Umfeld. Viel Spaß beim Ausprobieren!

von und mit Mercedes-Benz BKK

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